P9 – Osterode

Geschafft! Nach exakt drei Wochen Bauzeit ist sie fertig. Mein kleines Osterprojekt. Nennen wir sie mal Osterode. Außenmasse des Rahmens: 92 x 76 x ca. 38 cm (Oberspitze Fichten). Die Idee war es eine kleine Minianlage zu bauen, die trotzdem noch einigen Spielspaß zu bieten hat. Inspiriert von  Karl Gebeles Anlage „Holzhausen“ machte ich mich an die Arbeit. Die Anlage bietet im Bahnhofsbereich einige Möglichkeiten zu rangieren. Zwei kleine Schüttbahnsteige ermöglichen sogar eine Zugbegegnung.  Die Ortsgüteranlage ist per Sägefahrt zu erreichen. Am Ende  des Gleises lässt sich auch noch ein Holzlagerplatz einrichten. Über eine Weiche geht es hoch zum Sägewerk. Hier können Baumstämme mit den Rungenwagen angeliefert werden oder das fertig zugeschnittene Holz wieder abgeholt werden. Der Schattenbahnhof besteht aus einem Durchfahrtsgleis. So kann man auch Züge wechseln lassen. Also reichlich Möglichkeiten für attraktives Spiel.

Technik:
Versorgung über Wechselstromtrafo 50 VA. Steuerung der Weichen erfolgt über Taster – Analog. 
Die Gleise im Schattenbahnhof bieten an die Möglichkeiten Loks abzustellen. Gefahren wird auf Sicht – Keinerlei Rückmeldungen über besetzte Gleise. Das ist auch problemlos im Schattenbahnhof möglich.Die Gleise sind an eine Ringleitung angeschlossen. Nach jeder Weiche erfolgt eine Einspeisung. Alle Weichen sind elektrisch betrieben. Es wurden die original Fleischmann-Antriebe verbaut. Alle Weichenantriebe sind leicht zugänglich. Im Schattenbahnhof gibt es eine optische Rückmeldung der Weichenstellung über LEDS. Ebenso wird der Schaltzustand des Gleises hinauf zum Sägewerk über LED angezeigt. LED Hausbeleuchtung. Strassenbeleuchtung von Brawa, Viessmann + Beli-Beco
Signale von Viessmann. Die Signale haben keine Zugbeeinflussung.

Geländebau:
Aufbau in Spantenbauweise aus 15 bzw. 12 mm Birken-Multiplex. Rahmen aus 9mm Birke Multiplex
Geländebau aus Alugewebe und Gipsbinde bzw. Heki-Geländegips. Tunnelportale aus Noch-Hartschaum
Felsen aus Gips. Die Straße besteht aus Moltofill und wurde in Handarbeit; Stein für Stein geprägt. Alle Gebäude sind Neuware und von Faller und Noch.  Alle farblich behandelt und gesupert. Fasern von Noch, Polak und Heki
Turf von Noch bzw. Woodland Scenics. Bäume sind von Model-Szene. Strauchwerk von  Heki. Bahnsteigkanten aus Weißmetall von Weinert. Die Gleise liegen auf Korkbett, sind  eingeschottert sowie farblich gealtert.

Baubericht im „Stummiforum“

Hier ein kleines Video mit Rundumansicht

P8 – Lautenstein

Eigentlich wollte ich eine komplett andere Bahn bauen. Doch meine Gleisplanungssoftware taugt nichts. So bin ich auf einen alten bekannten Gleisplan umgeschwenkt. Herausgekommen ist diese kompakte Anlage, die ich nach der Burg, „Lauterstein“ genannt habe. Übrigens ein HO/TT-Modell. Wie ich finde für die Spur N perfekt. Die werde ich nun öfter verbauen. Fantastisch sind die beli-Beco Holzmastleuchten. Sehr filigran und optisch top. Für meinen Geschmack leuchten sie etwas zu hell. Das muss modifiziert werden. Die Idee war es einen kleinen Durchgangsbahnhof in Mitteldeutschland zu bauen. Trotzdem bietet die Anlage ausreichend Raum auch Züge zu rangieren. Die Ortsgüteranlage im Zentrum sowie das Stumpfgleis im Westen bieten dazu die Gelegenheit.
Der Schattenbahnhof besteht aus einem Durchfahrtsgleis und hat drei „Stoppstellen“.
5 x elektrische Entkuppler von Herkat ermöglichen Rangier- und Spielspaß. Aufbau für einen digitalen und auch analogen Betrieb. Außenmasse des Rahmens: 166 x 73 x ca. 40 cm. Gleismaterial Fleischmann Piccolo – Weichen mit leitendem Herzstück. 
Technik:
Steuerung der Weichen über Taster – Analog. Die Anlage kann auch analog betrieben werden. Über die Stoppweichen können Loks auf den Stumpfgleisen abgestellt werden. zwei der Signale bieten die Möglichkeit der Fahrstromabschaltung. Die Gleise im Schattenbahnhof bieten ebenfalls an drei Möglichkeiten Loks abzustellen.
Gefahren wird auf Sicht – Keinerlei Rückmeldungen über besetzte Gleise. 1  kräftiger Titan-Trafo sorgt für die Versorgung der Weichen, der Signale bzw. für den Lichtstrom. Die Gleise sind an eine Ringleitung angeschlossen.
Alle 30 cm sowie nach jeder Weiche erfolgt eine Einspeisung. Alle Weichen sind elektrisch betrieben. Es wurden die original Fleischmann-Antriebe verbaut. Im Schattenbahnhof gibt es eine optische Rückmeldung der Weichenstellung über LEDS.  Ebenso wird der Schaltzustand von Gleis 1 Im Bahnhof über LED angezeigt.
LED Hausbeleuchtung / Strassenbeleuchtung von Viessmann + Beli-Beco
Signale von Viessmann. Entkuppler von Herkat.

Geländebau:
Aufbau in Spantenbauweise aus 15 bzw. 12 mm Birken-Multiplex. Geländebau aus Alugewebe und Gipsbinde bzw. Heki-Geländegips. Tunnelportale aus Noch-Hartschaum. Felsen aus Gips und Hartschaum. Die Straße besteht aus Moltofill und wurde in Handarbeit; Stein für Stein geprägt. Alle Gebäude sind Neuware und in erster Linie von Vollmer, Kibri, Auhagen. Alle farblich behandelt und gesupert. Fasern von Noch, Polak und Heki. Turf von Noch bzw. Woodland Scenics. Bäume sind von Model-Szene. Strauchwerk von  Heki. Tannen von Heki. Bahnsteigkanten aus Weißmetall von Weinert. Die Gleise liegen auf Korkbett, sind  eingeschottert sowie farblich gealtert. <

P7 – Kleiner Endbahnhof

Projekt 7 – Keine Lust auf Berge!

Eigentlich wollte ich nur ein kleines Bahnhofsmodul bauen. Nichts großes. Dann fand ich es aber doch öde, keinen Zug fahren lassen zu können und habe mich entschieden, einen Schattenbahnhof samt Kehrschleife einzubauen. Aufbau für einen digitalen Betrieb. Außenmasse: 180 x 70 x ca. 17 cm. Gleismaterial Fleischmann Piccolo – Weichen mit leitendem Herzstück. Bauzeit Oktober 2012 bis Januar 2013

Zum Gleisplan:
Die Idee war es einen kleinen Endbahnhof in Mitteldeutschland zu bauen. Die vier Gleise bieten ausreichend Raum Züge zu rangieren und neu zusammenzustellen. An zwei Gleisen können die Personenzüge halten und die Passagiere in die nahegelegene Stadt bringen.Ein Gleisanschluss führt zum Sägewerk, welches auch noch aktiv betrieben wird.Eine Ladestraße nebst Raiffeisengebäude sowie eine Laderampe komplettieren die Anlage.Der Schattenbahnhof besteht aus einem Durchfahrtsgleis, einem Ausweichgleis sowie einem Abstellgleis. So ist eine Menge Betrieb auf der Anlage möglich. 

Technik:
Steuerung der Weichen über Taster – Analog. Gefahren wird auf Sicht – Keinerlei Rückmeldungen über besetzte Gleise. Das Kehrschleifenmodul im Schattenbahnhof polt den Fahrstrom automatisch um. Ein kräftiger Titan-Trafo sorgt für die Versorgung der Weichen, der Signale bzw. für den Lichtstrom. Die Gleise sind an eine Ringleitung angeschlossen. Alle 30 cm sowie nach jeder Weiche erfolgt eine Einspeisung. Alle 11 Weichen sind elektrisch betrieben. Es wurden die original Fleischmann-Antriebe verbaut.Im Schattenbahnhof gibt es eine optische Rückmeldung der Weichenstellung über LEDS. LED Hausbeleuchtung, Strassenbeleuchtung von Viessmann, Signale von Viessmann
Geländebau:
Aufbau in Spantenbauweise aus 15 bzw. 12 mm Birken-Multiplex. Geländebau aus Alugewebe und Gipsbinde bzw. Heki-Geländegips. Tunnelportale aus Noch-Hartschaum. Felsen aus Gips. Die Straße besteht aus Moltofill und wurde in Handarbeit; Stein für Stein geprägt. Gebäude  in erster Linie von Kibri, Auhagen und Faller. Alle farblich behandelt und gesupert. Fasern von Noch, Polak und Heki. Turf von Noch bzw. Woodland Scenics. Bäume sind von Model-Szene
Strauchwerk von  Heki. Kiefern von Heki mit Flock von Polak, aufwendig von Hand gestaltet und bearbeitet
Bahnsteigkanten aus Weißmetall von Weinert. Die Gleise liegen auf Korkbett, sind  eingeschottert sowie farblich gealtert. Fahrzeuge von Lemke Minis und Wiking. Figuren von Preiser und Noch

 

P6 – Viel Betrieb – wenig Raum

Modellbahn Spur N
Aufbau für einen digitalen Betrieb.
Außenmasse: 180 x 75 x 30 cm
Gleismaterial von Fleischmann (Gleise ohne Bettung/Roco)

Gleisplan

gleisplan

Bildergalerie – Klicke hier

Hier eine Galerie mit Detailaufnahmen

Zur Anlage:
Die Anlage orientiert sich am Gleisplan von Karl Gebele „Viel Betrieb – wenig Raum“. Das Zentrum der kleinen Ortschaft bildet der kleine Bahnhof  mit seinen 3 Gleisen. Auch eine kleine Ortsgüteranlage findet sich im Osten. Zwei kleine Höfe liegen an der Straße zur alten Klosterkirche. Einer von ihnen bearbeitet den Weinberg im Südosten. Der „wahre“  Mittelpunkt des Dorflebens ist das Gasthaus, gegenüber des Bahnhofs. Hier kehren die bewohner des Dorfes regelmäßig ein. Viele Landwirte aus der Gegend suchen den Landmaschinenmechaniker auf. Unten im Tal steht eine alte Wassermühle, die gern von Ausflüglern besucht wird. Das klare Wasser des Baches lädt zum Baden und Angeln ein. Der Bach ergießt sich von Westen kommend über drei Kaskaden gen Süden, zur Anlagenmitte. Die Bahn quert diesen zweimal. Die Straße besteht aus alten Pflastersteinen und braucht mal wieder eine Reparatur – gibt es doch ordentliche Schlaglöcher. Aus dem Norden, von der Anlagenmitte kommend zieht sich diese Richtung Osten, quert hier einmal die Bahn über eine alte Blechträgerbrücke, die mit Eichenbohlen versehen ist. Im Südosten findet sich ein kleiner, aber feiner Weinberg.

Technik
Steuerung über eine Roco MultiMaus – Digital. Steuerung der Weichen über Taster – Analog. Eintastensteuerung über Relais für 4 Weichen. Optische Rückmeldung im Bedienpult über die verdeckt gelegenen Weichen. Gefahren wird auf Sicht – Keinerlei Rückmeldungen über besetzte Gleise. 2  Trafos sorgen für die Versorgung der Weichen und der Signale bzw. für den Lichtstrom.
Optional die Möglichkeit, eine zweite Multimaus über die Ports in der Front  anzuschließen. Die Gleise sind an eine Ringleitung angeschlossen. Die Herzstücke der Weichen sind ebenfalls an die Gleisversorgung angeschlossen. Alle 30 cm erfolgt eine Einspeisung. Alle 10 Weichen sind elektrisch. Antriebe 8 x Conrad-Unterflur – 2 x original Roco/Fleischmann. 8 x Viesmann Formsignale. LED Hausbeleuchtung. Strassenbeleuchtung von Viessmann und Brawa

Geländebau:
Aufbau in Spantenbauweise aus 15 bzw. 12 mm Birken-Multiplex. Geländebau aus Alugewebe und Gipsbinde bzw. Heki-Geländegips. Tunnelportale sowie Felsen aus Noch-Hartschaum. Die Straße besteht aus Moltofill und wurde in Handarbeit; Stein für Stein geprägt. Alle Gebäude sind Neuware und in erster Linie von Vollmer, Kibri, Auhagen und Faller. Alle farblich behandelt und gesupert. Fasern von Noch + Heki. Turf von Noch bzw. Woodland Scenics. Die Bäume sind von Model-Szene
Strauchwerk von  Heki.Brücken von Hack. Alle Bäume aufwendig von Hand gestaltet und bearbeitet. Die Gleise liegen auf Korkbett und sind eingeschottert sowie farblich gealtert. Es besteht die Möglichkeit, in einer „Acht“ zu fahren oder auf die Gleise in der Front auszuweichen.

P5 – Schnarchenreuth

Projekt 5 – Schnarchenreuth in Spur  N

Nach einem Entwurf von PitPeg
Baubeginn 18.01.2013. Offene Rahmenbauweise. 15/12 mm Birke Multiplex. 8 mm Trassen Pappelsperrholz. Fleischmann Piccolo Gleis. Gleise auf Kork. Alugewebe und Gips. Felsen von Noch und Handarbeit. Flock von Heki, Noch und Woodland. Wasser von Noch. Komplett Digital .

Hier ein kleines Video vom damaligen Testlauf

Die Anlage wurde per Spedition verschickt. Dazu hatte ich ein Kiste gebastelt, in der die Anlage stand.

inthebox

Nach rund 4 Jahren ist die Anlage zu mir zurück gekommen, mit der Bitte diese weiter zu bauen.

Baubericht im Stummiforum

So habe ich nun die Gebäude gealtert, diese in das Gelände eingepasst, eine Strasse geprägt und viel Grünzeug gesetzt. Seht selbst.

Bilderalbum mit allen Aufnahmen

P4 – Maria Magdalena nach Karl Gebele

Projekt 4 – Maria Magdalena

Nach einer Idee von K. Gebele und dem Gleisplan Maria Magdalena, erschienen bei Noch.

Rahmen in Spantenbauweise. 160 x 75 x 35 cm
15 und 11 mm Birke Multiplex. Verschraubt und verleimt.
Trassen  aus 6 mm Pappelsperrholz. Verschraubt und verleimt.

Fleischmann Piccolo Gleise. Weichen mit leitenden Herzstücken. Eingeschottert mit Heki- Gleisschotter.
Viessmann Signale sowie Beleuchtung.
Komplett analog geschaltet. Weichen im SBH mit optischer Rückmeldung.

Steuerung:
Digital mit Fleischmann Multimaus. Eingebauter Frontport für Master- und Slavemaus. 2 x Märklin Trafo für Licht und Weichenstrom.

Landschaftsgestaltung:
Alugewebe und Draht. Portale, Felsen und Fasern von Noch. Grünzeug von Heki, Woodland, Noch sowie Model Szene.
Brücken von Hack.

Gebäude von Auhagen, Faller und Piko.

Straße aus Moltofill mit Einzelprägung des Pflasters.

 

P3 – Diorama Hafen

Eine kleine „Auftragsarbeit“ die nach Fertigstellung per Post in die Schweiz ging – Aufregend!

Kleiner US-Hafen
Maße: 50 x 35 cm
3 Abstellgleise
Bekohlung, Wasserturm/-kran, Nebengebäude sowie Prellböcke von Walthers
Kran von Faller
Landhandel von Woodland Scenics
Bäume von Bachmann sowie Woodland Scenics

Pflasterung Moltofill. Steine von Hand geprägt.
Steg 2 mm Balsa-Rundholz sowie 1 mm Balsa-Leisten
Wasser von MBZ
Minitrix-Gleise auf 3 mm Kork. Schotter von  Heki
Lampen von Brawa
Telegrafenmasten von Weinert.

P2 – Nebenbahn mit Hafen

Kompaktanlage in Spur N.
Bauzeit 10/2010 bis 12./2011.

Je nach Blickwinkel gibt es auf der Bahn immer wieder etwas zu entdecken. Sie hat von allen vier Seiten ihren Reiz. Im Süden die kleine „Paradestrecke“ mit der Ein-/Ausfahrt in den Schattenbahnhof, Im Zentrum der schöne Bahnhof, Im Osten die felsige Landschaft mit dem Kiefern und Tannenbewuchs und im Westen die Kleine Siedlung mit dem Aufstieg zum Aussichtsturm. Schaut man von Norden auf das Gelände, verändert sich die Perspektive gewaltig.

Plattenmaße:

167 cm Länge x 77,5 cm Breite ( 90 cm mit Schaltpult). Höhe ca. 42 cm. Das zentrale Schaltpult befindet sich im Nord-Osten.

Bilderalbum öffnet sich in einem externen Link

Thema:

Irgendwann so im Zeitraum Ende der Siebziger, Anfang der Achtziger. Auf jeden Fall ist das Leben noch ruhig und überschaubar. Im Zentrum steht der kleine Bahnhof mit einem kleinen Bahnnebengebäude. Direkt im Westen grenzt ein kleine Schrottplatz an. Vom Bahnhof geht es leicht die Pflasterstraße hinauf in die Siedlung. Hier finden sich ein kleiner Nebenerwerbshof, ein Siedlungshaus für 4 Familien sowie ein kleines Einfamilienhaus mit Garage. Viele Wiesen, ein kleiner feuchter Graben mit eine Reihe von Kopfweiden sowie 2 große Eichen prägen die kleine Siedlung. Sonst wachsen hier viele Laubbäume. Am westlichen Rand gelangt man über einen Wanderweg zu einen schönen hölzernen Aussichtsturm auf dem Hügel im Nord-Westen. Hier wachsen in erster Linie Kiefern und Tannen. Im Norden, eine Ebene tiefer, findet sich ein still gelegtes Kieswerk sowie eine Anlegestelle für Lastkähne. Ein Portalkran verlädt das letzte Material auf die Schiffe bzw. in die Waggons. Der Kanal fließt vom Norden in den Osten. Der Osten der Anlage ist geprägt durch recht felsiges Gelände. Auch hier wachsen in erster Linie Kiefern und Tannen.

Landschaftsgestaltung:

  • Die Pflasterstraße, die sich vom Bahnhof zur Siedlung schlängelt besteht aus Moltofill, in den ich in mühsamer Kleinarbeit ein Pflaster geprägt habe. Jeder Stein der Straße wurde also einzeln von mir gesetzt. Wie früher halt. Das Material zur Landschaftsgestaltung stammt im Wesentlichen von Heki und Noch. Die Bäume stammen von Heki und sind in Handarbeit farblich gestaltet und beflockt.
  • Grasfasern stammen von Noch und sind elektrostatisch aufgetragen worden.
  • Grundiert wurde das Gelände ebenfalls mit Noch Farben sowie mit Turf von Woodland Scenics.
  • Die Solitärbäume stammen von Microlife.
  • Die Kopfweiden sind Eigenkreationen. Der Stamm kommt von unserem Ahorn aus dem Garten. Die Zweige sind verzinnte Kupferkabel.
  • Geländer sind selbst aus Messing gelötet, die Telegrafenmasten stammen von Weinert, die Hochspannungsmasten von Arnold. Das Modellwasser sowie einige Kleinteile von MBZ.

Gebäude:

  • Komplette Siedlung WS Lasercut-Bausätze
  • Faller Lasercut Bahnhof Klingenberg
  • Busch Lasercut Aussichtsturm Lumpenberg
  • Faller Portalkran (gebraucht)
  • Kibri Kieswerk (gebraucht)
  • Faller Baracke
  • Artictec Bahnnebengebäude

Konstruktion:

  • Rahmenholz Fichte 60 x 18 mm
  • Trassenbretter und Außenverkledung aus 8 mm Pappelsperrholz
  • Der Aufbau erfolgte aus Aluminiumdrahtgewebe und Gips
  • Die Anlage erstreckt sich über 3 Ebenen.
  • Ebene 1 Schattenbahnhof
  • Ebene 2 Kieswerk und Hafen
  • Ebene 3 Bahnhof
  • Die Ebene1 + 2 sind von unten bzw. über einen Kontrollschacht im Norden gut zugänglich.
  • Die Bauart bedingten engen Radien in Ebene 3 wurden durch die beiden Tunnel im Osten gut kaschiert. Sonst auf allen Ebenen größere Radien.

Gleismaterial:

  • Hersteller: Roco und Minitrix
  • 9 elektrische Weichen. Im Schattenbahnhof (und im Hafenbereich 1 Weiche) mit konventionellen Antrieben sonst mit Conrad Unterflurantrieben ausgestattet und über Relais geschaltet. Im Schattenbahnhof sowie im Abzweig zum Kieswerk mit optischer Rückmeldung auf dem Stellpult.
  • Alle Gleise auf 5 mm Korbbett, geschottert und gealtert.

Beleuchtung:

  • 17 x Straßen-Beleuchtung (7 x LED) von Brawa
  • Schaltbar über das zentrale Schaltpult
  • Die Gebäude (außer Hafen) sind mit LED von innen beleuchtet.

Technik:

  • Die Anlage kann sowohl automatisch als auch manuell betrieben werden. An zentralen Stellen sind Reedkontakte (SRKs) verteilt, die über kleine Magnete an den Unterseiten der Loks geschaltet werden. Die Anlage wird komplett über diverse Relaisplatinen geschaltet.
  • Ein Betrieb ohne Magnete unter den Loks ist möglich
  • Ein selbst gebautes Schaltpult umfasst die komplette Steuerung. 3-gleisiger Schattenbahnhof (2 Haltegleise ein Durchfahrtsgleis) mit optischer Gleisbesetztmeldung. Entweder vollautomatisch schaltbar mittels Magneten und SRKs oder manuell über Taster des Schaltpultes. 2-gleisiger Bahnhof. 3 Minitrix Formsignale mit Zugbeeinflussung und Conrad Anfahr- und Bremsautomatik. Einstellbar über das Schaltpult. Ein automatischer Blockstellenbetrieb (Magnete und SRKs) ist so möglich.
  • Gleisbesetzmedlung des Schattenbahnhofs sowie der Zufahrt zum Kieswerk
  • 2 Fleischmann Fahrtrafos. Einer (6735) für den Hafenbereich, einer (6750) für den Rest der Anlage.
  • Abstellgleise im Hafenbereich abschaltbar.
  • Zusätzlicher Trix-Lichttrafo
 

P1 – Kleine Nebenbahn

Projekt 1 Bauzeit November 2009 – April 2010
Nebenbahn in Spur N

Material/Baubeschreibung:
Als Basis dient ein Rahmen aus gehobeltem Kiefer- / Fichtenholz auf den die Trassen aus Pappel-, Birken- bzw. Kiefernsperrholz geschraubt und geklebt wurden. Alle Schienen laufen auf 5 mm Korkbett. Die Gleise sind im Sichtbereich mit echtem Basalt geschottert und entsprechend farblich gealtert. Es sieht aus wie Rost. Auf den Bildern wirkt das eindeutig heller, fast zu rot. In Natura ist es wesentlich besser. Glaubt mir. Die Berge sind aus Alugewebe und Gips aufgebaut. Geflockt wurde mir Materialien (Feld-, Wild- und Streugras sowie div. Flockage) von Noch. Das Gras steht schön, da elektrostatisch beflockt wurde. Alle Bäume (Ausnahme Tannen) sind selbst hergestellt und aufwendig beflockt und fixiert). Die Straßen bestehen aus Moltofill in den in mühseliger Kleinarbeit das Pflastermuster eingeprägt wurde. Stein für Stein wurde also so in Handarbeit gesetzt. Alle Gebäude sind beleuchtet, farblich gealtert und sauber gebaut. Die weit über 100 Figuren und Tiere sind alle neu. Rund 20 Lampen und Laternen tauchen die Anlage in ein schönes Licht.

Zum Thema:

Im Zentrum befindet sich der kleine Bahnhof mit zwei kleinen Abstellgleisen. Dem gegenüber ein Lagerschuppen auf dem Niveau der Waggons. Im Westen (rechts) steht eine Handelsgenossenschaft mit einer Laderampe. An beiden Gleisen befinden sich elektrische Entkoppeler. Im Osten (links) befindet sich eine Kirche, rechts davon ein Dreiseit-Gehöft, wie es häufiger hier in der Heide zu finden ist. Eben diese Heide findet sich auch auf dem Hügel im Osten. Dort wachsen Birken, Wacholde und eben Heide.Gewaltige Findlinge liegen dort seit der letzten Eiszeit. Natürlich darf die dafür typische Schafherde nicht fehlen. Eine Pflasterstraße aus Basalt schlängelt sich den Berg hinunter bis zum Bahnhof. Der Bahnhof besteht aus 2 Gleisen. Beide mit Signale versehen. In der Mitte der Gleise liegt ein einfacher, aufgeschütteter Bahnsteig. Folgt man der Straße vom Bahnhof Richtung Westen kommt man zum Stellwerk. Im Süden, oder links der Straße geht es ein paar Meter runter. Dort unten liegen zwei Abstellgleise sowie das Durchfahrtsgleis. Natürlich ist die Straße durch einen Zaun gesichert. Am Stellwerk liegt die Straßenkreuzung. Links, Richtung Westen, hört die Bahn auf. Quert man die Gleise, kommt man an die Handelsgenossenschaft und weiter zum Lagerhaus. Hier befindet sich auch noch ein alter Wasserturm samt Wasserkran für den Dampfloks. Gegenüber der Handelsgenossenschaft geht es hoch in den Kiefernwald. Rund 130 Kiefern wachsen hier neben einem Mischwald. Oben im Wald liegt ein kleiner See. Einige Männer sind dabei Holz zu schlagen. Gleisplan: Die Anlage ist quasi auf drei Ebenen angelegt. Im Inneren der Platte befindet sich eine vollautomatische Kehrschleife (linker Tunneleingang). Die Fahrspannung wird automatisch umgepolt. Ein Kurzschluss ist ausgeschlossen. Im rechten Anlagenteil liegen die Gleise in Schleifen übereinander. Sehr schöner Effekt und absolut betriebssicher. Geschätzte Gleislänge rund 12 Meter. Alle Gleise sind von unten bzw. über die Tunnel gut zu erreichen.

Technik: Die Anlage ist komplett analog verdrahtet. Geschaltet wird über Relais. Jede Weiche und jedes Signal wird über eine kleine Relaiskarte gesteuert. Die Steuerung erfolgt wahlweise manuell über Taster eines externen Schaltpultes oder bei Automatikbetrieb über kaum sichtbaren Mini-Reedkontakte. Der Hauptbereich wird über einen großen Titantrafo (Typ 806) versorgt. Hier sind einzelne Gleisabschnitte (Abstellgleise, Durchfahrtsgleis) abschaltbar. Die Kehrschleife und der untere Abstellbereich sind separat versorgt (Roco). So läßt sich prima rangieren und die Züge wenden. Lichtstrom kommt über einen weiteren Trafo. Anfahr- und Bremsautomatik vom Stellpult regelbar. Automatikbetrieb. Eine ausgeklügelte Relaisplatine erlaubt einen automatischen Zugbetrieb mit Gegenfahrt. Heißt: Zug 1 läuft Richtung Westen auf Gleis 1 ein und hält vor dem Signal langsam an. Signal auf Gleis 2 geht auf grün und der Zug 2 setzt seine Fahrt von Gleis 2, langsam beschleunigend in Richtung Osten fort. Das geht im Wechsel so lange, bis die Automatik deaktivert wird. Natürlich ist ein Blockstellenbetrieb genauso möglich. Die ausgeklügelte Schaltung erlaubt es, dass bis zu drei Züge gleichzeitig auf der Strecke sind. Insgesamt sind 5 Lichtsignale verbaut. Vor allen Signalen wird vorbildgerecht langsam abgebremst und beschleunigt. Ermöglicht wird dies durch Conrad Anfahrautomatiken. Alle Weichen werden mit Unterflurantrieben gesteuert. Antriebe sind also nicht zu sehen.